Einstimmiges Votum für private Krankenvollversicherung

Auf ihrer Jahrestagung in Berlin spricht sich die Mitgliederversammlung des Verbandes der privaten Krankenversicherung geschlossen für die Stärkung der privaten, kapitalgedeckten Krankenvollversicherung aus und erteilt allen derzeit umlaufenden, anders lautenden Spekulationen eine klare Absage.

„Die private Krankenversicherung (PKV) ist als marktwirtschaftliche Alternative zu einer zunehmend staatlich regulierten Grundversorgung in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung unverzichtbar. Sie muss weiter ausgebaut werden. Dafür hat sich die Mitgliederversammlung des PKV-Verbandes heute einstimmig ausgesprochen", so der Verbandsvorsitzende Reinhold Schulte auf der Jahrestagung in Berlin.

Umknicken ist kein Unfall

Unfallversicherung: Umknicken mit dem Fuß auf einer leicht ansteigenden Einfahrt ist kein Unfallereignis! Der Riss einer Achillessehne beim Begehen einer leicht ansteigenden Einfahrt stellt kein versichertes Unfallereignis dar, wenn weder ein unvorhergesehenes Hindernis noch eine Bodenunebenheit der Bewegung einen anderen als den gewollten Verlauf gegeben, noch eine erhöhte Kraftanstrengung vorgelegen hat. Liegt weiterhin keine den bedingungsgemäßen Anforderungen genügende ärztliche Invaliditätsfeststellung vor, fehlt es an einer die Entschädigungspflicht des Versicherers begrenzenden Anspruchsvoraussetzung (LG Dortmund, Urteil vom 14.02.2008, Az. 2 O 362/07).

EC-Karte entwendet? Was zu tun ist!

Der Verlust oder auch der Klau der EC-Karte ist nicht nur ärgerlich sondern auch mit viel Umstand verbunden. Denn die EC-Karte ist neben der Versicherungskarte und den Kreditkarten das 'wertvollste' Stück Plastik. Für Millionen von Menschen leistet die neuerdings sogenannte Bankkarte (EC-Karte) wertvolle Dienste. Sei es nun beim Geldabheben oder beim bargeldlosen Einkauf. Doch was tun wenn das Kärtchen plötzlich verschwunden ist, aus welchen Gründen auch immer.

Bulker im Fokus der Anleger

Die  Marktaussichten für Bulker könnten zur Zeit kaum besser sein. Viele aufstrebende Nationen - allen voran China - haben einen sehr großen Bedarf an Rohstoffen, die nur über den Seeweg importiert werden können. Insbesondere Eisenerz und Kohle haben neben anderem Schüttgut derzeit Hochkonjunktur. Primär werden die beiden explizit genannten Rohstoffe mit den großen Capesize-Bulkern transportiert, die über eine Tragfähigkeit ab 85.000 deadweight tons (dwt) verfügen. Oft werden Bulker nur für einen kurzen Zeitraum oder gar einen einzigen Transport (Reise) gechartert - auf diese Weise profitieren die Reedereien von den Vorteilen des Spotmarktes. Längerfristige Zeitverträge hingegen können die teilweise erheblichen Schwankungen am Markt ausgleichen, im Gegenzug trägt aber auch der Charterer das Risiko der Frachtratenschwankungen.

Glänzende Aussichten für den Containermarkt

Beteiligungsangebote auf dem Schifffahrtssegment gewinnen im Zuge der ab dem kommenden Jahr geltenden Abgeltungssteuer zunehmend an Bedeutung. Diese zählen wegen der äußerst günstigen Tonnagebesteuerung zu Recht zu den Gewinnern der neuen Regelung, während Einkünfte aus Kapitalvermögen aufgrund des Wegfalls des Halbeinkünfteverfahrens und der Spekulationsfrist in der Gunst der Anleger sinken dürften. Finanzdienstleister und Vertriebsmitarbeiter sollten darauf vorbereitet sein, dass viele Investoren im Laufe dieses Jahres ihr Vermögensportfolio umschichten und vermehrt in Schiffsfonds investieren möchten. Es wird eine spannende Herausforderung sein, bei der Vielzahl an Angeboten die Spreu vom Weizen zu trennen und den Kunden die besten Angebote zur Zeichnung vorzulegen.

Elektronisches Versicherungs - bestätigungsverfahren (eVB)

Das elektronische Versicherungsbestätigungsverfahren (eVB) ersetzt mit Wirkung zum 01.03.2008 die Versicherungsbestätigungskarte, um das heutige Zulassungsverfahren für die Zulassungsstellen zu vereinfachen. Die Bestätigung über den vorläufigen Versicherungsschutz, der bisher über die Papier-Doppelkarte dokumentiert wurde, erfolgt dann elektronisch über eine 7-stellige Nummer (eVB-Nummer).

Die PKV ist gut für alle

Der Mehrumsatz der privat Versicherten steigt weiter an.

Der Betrag, den privat versicherte Patienten zusätzlich in das Gesundheitssystem zahlen und auf den auch die aktuelle Informationskampagne der PKV hinweist, hat sich in der Vergangenheit kontinuierlich erhöht. Die Auswertung der aktuellen Zahlen durch das Wissenschaftliche Institut der PKV (WIP) bestätigt diesen Trend für das Jahr 2006.

Der Mehrumsatz ergibt sich wie in den Vorjahren aus einem Vergleich der Leistungsausgaben für privat und gesetzlich Versicherte. Für die Daten der PKV werden die Kopfschadenstatistiken des PKV-Verbandes herangezogen. Die Gesundheitsausgaben in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) werden anhand der Daten aus dem Risikostrukturausgleich errechnet. Aus diesen Daten ergeben sich hypothetische Leistungsausgaben, die PKV-Versicherte verursacht hätten, wenn sie statt in der PKV in der GKV versichert gewesen wären. Die Differenz zu den tatsächlichen Leistungsausgaben der PKV-Versicherten ist der Mehrumsatz.

Anzeigepflicht bei Auslandsimmobilienfonds

Anleger müssen dem Finanzamt innerhalb eines Monats anzeigen, wenn sie sich an einem geschlossenen Fonds beteiligt haben, der in Auslandsimmobilien investiert. Das berichtet der Fachjournalist Robert Kracht in der FTD. Diese bislang wenig bekannte gesetzliche Anzeigepflicht gilt auch dann, wenn sich die Beteiligungsverhältnisse später verändern oder die Anteile etwa über den Zweitmarkt veräußert werden.

Wer dem nicht nachkommt, die Angaben unvollständig oder verspätet liefert, begeht nach Paragraf 138 Abgabenordnung eine Steuergefährdung. Diese Ordnungswidrigkeit kann mit Bußgeld und Zwangsmitteln bis zu 5000 Euro geahndet werden. Zwar hätten die Behörden davon bislang noch keinen Gebrauch gemacht, würden es aber künftig tun, berichtet die FTD. So weise die Oberfinanzdirektion Hannover Finanzbeamte und Betriebsprüfer an, verstärkt auf solche Missstände zu achten und die für Fahndung und Strafsachen zuständigen Kollegen zu informieren.

Der Immobilienbrief

Das traditionelle „Loipfinger-Spezial“ in „Der Immobilienbrief“ erscheint diesmal in einem anderen Gewand. Loipfinger hat die Studie an Feri abgegeben, so dass auch wir für den Neuanfang den Lesernutzen über vergleichende Information und Kommentierung in den Vordergrund stellen. Wir haben die verfügbaren Ergebnisse von Scope und Cash. einbezogen. Für viele Szene-Insider ist das positive Ergebnis der diesjährigen Fonds-Gesamtrecherche von Loipfinger/Feri, Cash. und Scope eher überraschend. Allerdings konnten vor allem die Schiffe ihren Anteil am Fondsvolumen dramatisch erhöhen.

Beitragserhöhungen in der gesetzlichen Krankenversicherung

Beitragssatzerhöhungen in der GKV und Prognosen zum Gesundheitsfonds

Zum Jahresbeginn haben 61 der bundesweit 210 gesetzlichen Krankenkassen ihre Beiträge erhöht. Gesetzlich Krankenversicherte müssen demzufolge seit Jahresanfang mit Beitragserhöhungen rechnen. Lediglich 8 Anbieter senkten laut FOCUS online ihre Sätze. So verlangte z.B. die Techniker Krankenkasse mit 13,8% jetzt 0,3 Prozentpunkte mehr als noch vor einem Jahr. Aber damit nicht genug, laut einigen Experten werden gesetzliche Krankenkassen 2009 noch teurer.